Wie wir den Sommer 2020 feierten

Was war das für ein turbulentes Jahr bisher. Im März hat uns Corona komplett ins Homeoffice versetzt und die Unsicherheit was uns da bevorsteht war sehr groß. Glücklicherweise sind wir aber gut durch die besondere Zeit gekommen, was uns als Team sehr positiv stimmt. Gerade deswegen war es Zeit einmal außerhalb des Arbeitsalltages zusammen zukommen und das Jahr und den Sommer zu feiern. So machten wir uns also auf in luftige Höhen. 

Freitag, der 28.08.2020 um 9.00 Uhr in Dresden: es regnet in Strömen. Nichts desto trotz finden wir uns um 10.00 Uhr am Waldseilpark in Bühlau ein – die Hoffnung stirbt zuletzt. 

Nachdem die Gurte angelegt sind und die Einweisung beendet ist, reißt der Himmel plötzlich auf und die Sonne scheint: was für ein Glück! Unser Teamevent und Sommerfest kann wie geplant stattfinden. Gemeinsam tasten wir uns langsam in die Sphären der Kletterwege vor: erst der leichte Schwierigkeitsgrad, dann der mittlere und dann der Mega Fox – eine Seilrutsche, die es in sich hat. Wer sich traut, hat eine wilde Fahrt durch den Kletterwald vor sich. Alle sind mit vollem Einsatz dabei, wir motivieren uns gegenseitig und geben uns Tipps, wie der Parcours am besten zu meistern ist. Bei Sonnenschein dann doch ganz schön anstrengend! Einige Mitstreiter versuchen sich zum Schluss am höchsten Schwierigkeitsgrad und meistern diesen größtenteils erfolgreich. Nur die wacklige Leiter wird dem einen oder anderen zum Verhängnis –  aber auch eine gemeinsame Rettungsaktion schweißt zusammen. 

Teamklettern in Aktion

Nach der Kletter-Action kehren wir in den Hubertusgarten ein und lassen uns das Mittagessen gut schmecken. Angestoßen wird auf unseren Werkstudenten Minh, der heute seinen letzten Tag bei uns hat. Unser liebgewonnener Kollege wird sein Studium in einer anderen Stadt beenden und wir lassen die gemeinsame Zeit noch einmal Revue passieren. 

Am Nachmittag sind Family und Friends in die Saloppe eingeladen, um auf den Sommer anzustoßen. Uns ist wichtig, dass auch unsere Familie und Freunde erleben können, mit wem wir zusammenarbeiten. Wir nutzen die Zeit und spielen gemeinsam Tischtennis oder Wikingerschach, lernen uns von anderen Seiten kennen und essen gemeinsam zu Abend. Freunde, Geschwister und Eltern, aber auch unsere Projektpartner*innen können sich austauschen und einen Einblick in unser Miteinander bekommen.

Kolleg*innen und Gäste des PHMU Sommerfestes

Pünktlich ab 19.00 Uhr setzt wieder der Regen ein und erinnert uns daran, was wir heute für einen sonnigen und aktiven Tag genießen konnten. Gemeinsame Erlebnisse schweißen zusammen und lassen uns als Team weiter wachsen. Denn Arbeit bedeutet für uns Lebenszeit, die Spaß machen soll!

PHMU-Inhaber Philipp und Gast Tom

Mein nicht ganz so normaler Einstieg bei PHMU

Hi, mein Name ist Madlen, glückliche Mama und Ehefrau, leidenschaftliche Weltenbummlerin und „Jongliererin” zwischen den Welten (Familie und Job). 
Aktuell natürlich noch viel mehr als sonst, aber mit wundervoller familiärer Unterstützung.

Bald habe ich schon die 5 Monate bei PHMU „angerissen”.
Wow, fast ein halbes Jahr bin ich schon hier und bemerke mal wieder aufs Neue, wie doch die Zeit rennt! 
„Rennt” aber im positiven Sinne, denn für mich persönlich heißt das auch Bewegung… „Fortbewegung”. 
Und bewegt habe ich mich in den letzten 5 Monaten enorm. 
Nach über 15 Jahren habe ich einen sicheren Job als Führungsposition in einer ganz anderen Branche (Druckindustrie – Logistik) aufgegeben. Ich war dort also fast mein halbes Leben.

Noch dazu bin ich superglückliche Mama einer 3 jährigen Tochter. Und es ist gar nicht so einfach das alles unter einen Hut zu bekommen. Aber das kennen ja alle Eltern. 😉
-> Also beruflicher Neuanfang, von Herzen Mamasein und dann noch dazu „Corona”.

Viele haben mich damals irritiert gefragt, warum ich in so einer aktuell eher schwierigen Zeit einen kompletten Neuanfang wage. 
Aber meine Gedanken dazu waren ganz klar: „Wer nicht wagt der nicht gewinnt!”
Glücklicherweise bin ich von Natur aus mit der „Glas halb voll, statt halb leer- Herangehensweise” ausgestattet.
Von daher war mir eigentlich von vorn herein klar, dass dieser Weg nur der Richtige sein kann. Einbahnstraßen gibt es für mich tatsächlich nur im Straßenverkehr. 🙂 Glückliche Wege und Straßen findet man überall. Auch mit Umwegen.

Ich habe damals die Jobanzeige im Netz gefunden und als ich dann auf die Webseite von PHMU gegangen bin, hat mich sofort das offene, vielseitige und kreative Konzept von PHMU angesprochen und begeistert. Ich dachte mir, wer auf seinen Firmenbildern ganz lässig mit Chucks da steht, kann nur herrlich kreativ, innovativ und offen sein. 🙂 Genau das hatte mich irgendwie sofort angesprochen. 

Nach dem Vorstellungsgespräch mit Philipp war mir dann recht schnell klar, dass ich mir ein Arbeiten bei PHMU super vorstellen könnte und somit sagte ich den anderen Angeboten/ Zusagen ab.

Ich war früher zeitweise ein absoluter Workaholic und habe es gar nicht verstanden das Batterien auch wieder aufgeladen werden müssen und dass nicht nur auf unseren vielen Fernreisen. Ich fand es sofort super-sympathisch, dass PHMU so verständnisvoll und flexibel mit dem Thema Leben und Arbeiten umgeht. Das ist leider nicht selbstverständlich. 
Wir sind ja beide (Philipp und ich) Eltern und verstehen somit auch, was dieser Spagat bedeutet.

Trotz des 21. Jahrhunderts hinken wir da leider, was flexible Zeitmodelle betrifft, Teilzeit, 4- Tage- Woche und Co., in Deutschland noch etwas hinterher.
Aber ich bin zuversichtlich, dass sich da in den kommenden Jahren noch vieles positiv drehen wird und sich die Work-Life- Balance noch viel mehr durchsetzen wird. Auch moderne und flexible Homeoffice- Modelle werden sich auf Grund der aktuellen Entwicklung, sicherlich noch mehr etablieren.

Mein Einstieg im Februar war daher natürlich kein ganz normaler Einstieg. 
Bereits nach knapp einem Monat Arbeiten im Office, hatte uns die neue Normalität mit Corona, nun auch „eingeholt”. Wir sind dann wie viele andere Unternehmen auch, alle ins Homeoffice übergegangen. Das war natürlich zu Beginn gar nicht so einfach. 
Aber nach einigen Tagen stellte sich dann auch bei uns ein super Tagesablauf, mit festen Meetings und Telko´s ein. 

Eins hatte ich auch relativ schnell gelernt in dieser Zeit: „Umso weiter man von einander weg ist, umso mehr muss man kommunizieren”. 
So haben wir letztendlich im Team einen prima Weg gefunden, uns über diese lange Zeit des nicht Sehens, trotzdem nicht aus den Augen zu verlieren und weiterhin noch als „Team” gemeinsam zu agieren. 
Ich habe inzwischen sogar das Gefühl, dass wir zum Teil noch viel mehr miteinander sprechen, als im Office.

Wir führen sogar Team- Workshops/ Teamentwicklungen online durch und es klappt wirklich wunderbar!

Auch in dieser heftigen Zeit (auch wirtschaftlich gesehen) haben wir sogar einen neuen Mitarbeiter eingestellt (im Homeoffice) und super ins Team integriert. Das fand ich wirklich bemerkenswert und keinesfalls selbstverständlich.

Ich selbst habe im engeren Umfeld leider einige Menschen, die aktuell in Kurzarbeit sind, finanzielle Sorgen haben und nicht arbeiten können.
Dass wir also weiterhin so tolle Projekte und Kundenanfragen bekommen und überhaupt arbeiten dürfen in dieser Zeit, empfinde ich als großes Glück!

Ich persönlich wünsche mir, dass alle weiterhin das Positive sehen, nach vorn blicken und nicht zurück!
Und auch wenn das Glas mal halb leer „erscheint”, sollte man es nach einer Zeit des Erholens und Aufatmens wieder neu auffüllen. 🙂

Liebe Grüße, Madlen von PHMU

Vue Barcamp Berlin 2019

Tag 1

Nach monatelangen Warten war es endlich soweit. Von 25.10.2019 bis 27.10.2019 machten sich das Team PHMU Mit Marschgepäck und Vorfreude auf dem Weg in die Bundeshauptstadt Berlin. Das Zeil der Reise war das Vue Barcamp 2019.

Nach der Fahrt und Ankunft in Berlin, stand Entdeckung als Erstes auf unserem To Do List. Gleich nach dem ersten Schritt aus dem Zug wurden wir förmlich von der Größe Berlins erschlagen. Egal ob Tags oder Nachts, überall sind Menschenmassen, Musik, Lichter und …. . Ab da merkt man erst , dass Dresden eigentlich noch eine kleine überschaubare Stadt ist. Nachdem wir uns ausgetobt haben ging es auch schon ins Hotel um uns auf einem interessanten Tag vorzubereiten.

Tag 2

Nachdem wir uns trotz durch einen Einstieg in die falsche Bahn, am Veranstaltungsort pünktlich angekommen sind, ging das Barcamp auch schon sofort los.

Bei einem Barcamp planen die Teilnehmer das Programm selber, indem Sie ein Thema präsentieren oder über ein Probleme, dass sie diskutieren wollen, vorschlagen. Anschließend wird nach der Anzahl der Interessenten das Thema in das Programm hinzugefügt oder nicht.

Bereits am ersten Tag konnte dadurch genug Themen gefunden werden, um einem ganzen Tag und hinaus zu füllen.

Programmablauf für den Samstag

Von Workshop für Vue.js Einsteiger, Frameworks Ankündigungen bis hin zur Diskussion über das kommende Update zur Vue.js 3.0 war alles dabei.

Diskussion über die Neuerungen  in Vue.js 3.0 
Phillipp war auch am Start und berichtete der Community von seiner Arbeit mit Storybook

Tag 3

Am zweiten Tag war der Programmablauf wieder prall gefüllt mit interessanten Inhalten, angeregt durch Diskussionen und Themen am vorherigen Tag.

Meine Erfahrung

Wie man sehen kann, bezieht das Barcamp sein Reiz aus dem Austausch von Informationen unter den Vue.js Entwicklern. Es folgt wie im Leben das Prinzip von Geben und Nehmen. Indem wir der Vue.js Community unsere Erfahrungen aus unseren Projekten mitteilen, erhalten wir von der Community viele gute Anregungen für zukünftige Projekte.

Die nette Ramona vom Shopware hat es uns am ersten Tag das Test-Framework cypress.io  vorgestellt und wir waren sofort begeistert. Dies hat uns verleitet bei unseren zukünftigen Projekten mit dem Framework zu arbeiten.

Alles in einem war das Vue Barcamp eine spannende Angelegenheit. Am Anfang hatte ich als Vue.js Anfänger große Angst mich in dem Wirbelstrom von Expertenwörtern zu verlieren. Doch wie es sich herausstellte, waren viele Teilnehmer dabei die selber mit Vue.js  erst angefangen haben oder es lernen wollen. Die Angst war also zu Unrecht. Da die Themen breit gefächert sind, ist immer ein Thema für jede Könnensstufe dabei. Ich kann jedem so ein Barcamp wärmsten empfehlen. Es musst ja nicht immer nur Vue.js sein 😉

Die Gefahr von Superhelden im Team

Jedes Team kennt sie – selbsternannte Helden des Arbeitsalltag, die vermeintlich perfekten Teamplayer. Regelmäßig finden sich Jobbörsen und Stellenanzeigen die bekannten Buzzwords wie “Superhelden“, “Coding-Rockstars” und “Ninjas”

Was falsche Superhelden auszeichnet

Unternehmen erschaffen regelmäßig diese Superhelden-Bilder. Kulturen in denen Workaholics bejubelt werden tragen nicht selten stark dazu bei. Dabei vergisst man jedoch oft grundlegende Dinge:

Working more doesn’t mean you care more or get more done. It just means you work more. Workaholics wind up creating more problems than solutions. 

Jason Fried, Rework

Kollegen, die mal wieder länger sitzen und für sich den Perfektionismus beanspruchen, aber eigentlich nichts anderes tun, als unnötige Details zu optimieren. Nicht selten, sind sie der Meinung, dass sie ihr Team gerade mal wieder im Alleingang gerettet haben. Sie erledigen den Hauptteil der Arbeit, können alles mindestens ein kleines bisschen besser und andere Teamkollegen behindern grundsätzlich eher Ihren Erfolg. Keiner ist ihnen ebenbürtig, geschweige denn versteht etwas von den eigentlich unlösbaren Problemen, die sie gerade wieder einmal lösen. Genau das sind die Superhelden ist unserem Arbeitsalltag jeder ist ihnen schon einmal begegnet, entweder als Kollege oder Projektpartner. Aus der eigenen Perspektive sicherlich eine sonnige und wohl verdiente Spitzenposition, im Hinblick auf die Teamkultur jedoch durchaus eine sehr große Gefahr. Durch Alleingänge und ihren ständigen Wunsch nach Anerkennung torpedieren sie die eigentlichen Werte, die ein Team teilen sollte:

  • Demut: Man kann und wird nicht alles wissen
  • Respekt vor der Arbeit der anderen
  • Ständige Bereitschaft Wissen zu teilen

Diese drei Werte sind für uns eine nachhaltige Grundlage für eine funktionierende Teamkultur. Gerade in der heutigen Welt können Teamstrukturen über den Erfolg eines ganzen Unternehmens entscheiden.  Das Verständnis für einander bringt Lösungen hervor, die ein Einzelner nie bedenken bzw. erahnen kann.

Probleme nicht mit Zeit bewerfen

Jeder kennt Probleme, die uns länger fordern als gedacht. Es entstehen schnell die Gedanken, “Ich habe schon soviel Zeit investiert, ich kann jetzt nicht aufhören.” Genau hier entscheidet sich, ob man in den Superhelden-Modus wechselt oder nicht. Verbittert versucht man die Aufgabe zum Laufen zu bekommen, vergräbt sich und denkt nicht daran andere um Rat zu fragen. Aufhören wird oft mit Aufgeben oder gar Scheitern verglichen. Aber genau das ist der Fehler. Wenn aus geplanten 2 Stunden, schnell 16 Stunden werden, sollte man relativ schnell ans Aufhören denken. Die Gefahr noch mehr wertvolle Zeit unnötig zu verbrauchen, ist viel größer. Zudem verringert sich das eigene Gefühl darüber, was jetzt noch Sinn macht oder nicht. Keiner kann müde noch wirklich gute Entscheidungen treffen. Abstand, eine Nacht drüber schlafen, Abschalten – sind die eigentlich Dinge, die wir in diesen Fällen tun sollten.

Wahre Superhelden brauchen keinen Umhang

Die wahren Superhelden in unseren Team können sich eingestehen, wenn sie etwas nicht wissen. Sie sind bereit andere zu fragen bzw. zu helfen, wenn ihre Teamkollegen nicht weiterkommen. Die Offenheit ständig neue Dinge zu lernen, macht sie fit für die Zukunft. Der Perspektivwechsel hilft beim Verstehen. Sie bewerfen Probleme nicht mit Zeit, sondern überlegen bereits wie sie schneller zum Ziel kommen können.